Kunststofffüllung

Als ästhetisch ansprechende zahnfarbene Alternative zum silbergrauen Amalgam bieten sich neuartige Kunststoffe (Composites) an. Diese bestehen nur zu einem kleinen Teil aus Kunststoff. Der größere Anteil sind kleinste Glas- und Quarzteilchen (Keramikpartikel).
Vor circa 30 Jahren, als diese Zahnfüllungen entwickelt wurden, waren sie für die kaudrucktragenden Seitenzähne nicht geeignet. Neue Inhaltsstoffe und Verarbeitungsverfahren der letzten Jahre ließen sie immer haltbarer werden. Die bedeutendste Verbesserung ist aber die Entwicklung neuer Kleber, die es ermöglichen, Zahn und Füllung dauerhaft zu verbinden. Die Kunststoffmasse wird in kleinen Einheiten in das Zahnloch eingebracht und jedes Mal mit einer speziellen Lampe gehärtet (Mehrschichttechnik).